Hey Leute,

im September war das Thema des Photowalks ja StopMotion Fotografie. Der Begriff ist nicht von mir, bedarf aber trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen 😉 – einer ausführlichen Erklärung. Aber bevor wir dazu kommen, schaut euch doch einfach mal das Ergebnis dieser Art der Fotografie an…

Ihr seht schon, Ziel der StopMotion Fotografie ist ein es, ein fertiges Video zu haben. Vorteil dabei ist, das solche Clips – mit der passenden Musik unterlegt – gleich sehr dynamisch daher kommen. Das ist ja bei einem herkömmlichen Video gar nicht so einfach. Allerdings bedarf es viel, viel Übung die Fotos dafür zu erstellen. In diesem Fall wurden über 2000 Fotos zu diesem Clip verarbeitet.

Wo liegt die Herausforderung?

Aber wo liegt die größte Herausforderung? Definitiv darin, trotz Bewegung scharfe Bilder zu bekommen. Da ist die Lösung ja recht naheliegend – kurze Belichtungszeiten. Ich habe versucht, immer über 1/250 Sekunde zu bleiben. Dieser Versuch gelingt keinesfalls im Modus A (bzw. AV auf euren Canon Kameras), schon größer ist die Chance im Modus S (TV bei Canon). Aber auch damit stellt man schnell fest, dass die Fotos einfach zu unterschiedlich belichtet sind – und noch ein Problem tritt auf – die Bilder werden – trotz allem – unscharf. Das hat hierbei nichts mehr mit der Belichtungszeit, sondern mit dem Autofokus zu tun. So nähern wir uns langsam den besten Einstellungen

Die richtigen Einstellungen

Wir sind also einstweilen im manuellen Modus (M) gelandet. Dort haben wir alle möglichen – und unmöglichen 😉 – Einstellung jederzeit unter Kontrolle. Außerdem empfiehlt es sich, nach dem ersten – gerne auch automatischen – Fokussieren vom automatischen auf den manuellen Fokus umzuschalten. Damit wird zum einen nicht mehr nachfokussiert und zum anderen auch nicht bei jedem Foto die Belichtung neu gemessen.

Übung mach den Meister

Jetzt ist es eigentlich nur noch eine Frage des Motivs, der Bewegung und der eigesetzten Effekte, um ein beeindruckendes Ergebnis zu bekommen. Tolle Effekte lassen sich natürlich auch mit manueller Schärfenverlagerung erzielen! Probierts doch mal aus! Eurer Fantasie sind hier definitiv keine Grenzen gesetzt…

There is a workshop for that 😉

Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid und vielleicht keine Lust habt das alles alleine zu probieren, dann hab ich eine gute Nachricht für euch – es gibt einen Workshop dazu. Dieser wird noch im Oktober stattfinden – wann genau? Den genauen Termin findet ihr rechtzeitig hier in meinem Blog, auf meiner website im Bereich Seminare & Workshops / Fotografie oder auf meiner Facebook-Seite.

Ich freu mich natürlich immer, wenn ihr mir von euren Versuchen berichtet, vielleicht sogar das eine oder andere Ergebnis in die Kommentare postet, oder eure Fragen zu diesem Thema an christian@dertrainer.eu schickt.

Viel Spaß und bis bald
Christian

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